CSRD Pflicht — Jetzt handeln

CSRD für KMU: Was jetzt zu tun ist

Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) kommt auch für kleinere Unternehmen. Wer jetzt beginnt, spart später Kosten und Stress.

Ab 2026 für börsennotierte KMU
Indirekt betroffen: jeder zweite Zulieferer
Förderfähig bis 80%

CSRD Rollout

Wer muss wann berichten?

  1. 2025

    Große Unternehmen (>500 MA) — CSRD gilt

    Unternehmen wie OMV, Verbund oder Erste Bank erstellen bereits ESRS-konforme Berichte. Sie fordern seit 2025 aktiv Scope-3-Daten von ihren Zulieferern — auch von Ihnen.

  2. 2026

    Börsennotierte KMU — erste Berichte fällig

    Gilt für KMU mit Börsennotierung und mindestens zwei dieser Kriterien: >250 Mitarbeitende, >40 Mio. € Nettoumsatz, >20 Mio. € Bilanzsumme. Erster Bericht bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2026 — Datenbasis muss jetzt aufgebaut werden.

  3. 2027

    Weitere KMU — Ausweitung absehbar

    Die EU-Kommission prüft die schrittweise Ausweitung auf weitere KMU. Österreichische Unternehmen mit internationalen Lieferketten oder EU-Großkunden sind de facto bereits indirekt betroffen.

  4. Jetzt

    Indirekte Pflicht — bereits wirksam

    Ihr Großkunde muss Scope-3-Emissionen in seinem CSRD-Bericht ausweisen. Scope 3 umfasst die Emissionen seiner Lieferanten — also Sie. Wer keine Daten liefern kann, wird als Zulieferer zunehmend unattraktiv.

Was bedeutet das konkret

Was bedeutet CSRD konkret?

ESRS — 12 Berichtsstandards, nicht 1

ESRS umfasst Standards zu Klima (E1), Biodiversität (E4), Arbeitsbedingungen (S1) und Unternehmensführung (G1). Für die meisten KMU stehen E1 (Klimaschutz) und S1 (eigene Belegschaft) im Fokus.

Scope 1, 2 und 3 — vollständig

Scope 1: Eigene Verbrennung (Heizung, Fuhrpark). Scope 2: Eingekaufter Strom und Fernwärme. Scope 3: Lieferkette, Dienstreisen, Transport — typischerweise 70–90% aller Emissionen.

Externe Prüfung — wie ein Jahresabschluss

Nachhaltigkeitsberichte werden künftig von Wirtschaftsprüfern testiert. Das bedeutet: Daten müssen nachvollziehbar, vollständig und quellenbasiert sein. Excel-Schätzungen reichen nicht.

Typische Herausforderungen

Warum scheitern KMU an der CSRD?

Scope 3 ist der größte blinde Fleck

EY Österreich hat Scope 3 erst im GJ 2024/25 vollständig erfasst — nach Jahren der Bemühung. Für KMU ohne ESG-Team ist das eine unlösbare manuelle Aufgabe: Emissionsdaten von 50, 100 oder 200 Lieferanten abfragen und aggregieren.

Excel ist keine Datenstruktur

CSRD-konforme Berichte müssen XBRL-tagged, prüffähig und nachvollziehbar sein. Wer mit Spreadsheets arbeitet, baut auf Sand — jede Änderung erfordert manuelle Nacharbeit.

Beratungskosten: 30.000 bis 80.000 € pro Bericht

Große Beratungshäuser (PwC, EY, Deloitte) bieten CSRD-Begleitung an — zu Enterprise-Preisen. Für ein KMU mit 20 Mitarbeitenden ist das wirtschaftlich nicht darstellbar.

ESRS, GHG Protocol, XBRL — fremde Welten

Ein:e Mitarbeiter:in aus dem Rechnungswesen kann nicht nebenbei CSRD-Experte werden. Die Lernkurve ist steil, die Anforderungen ändern sich, und Fehler in der Berichterstattung haben rechtliche Konsequenzen.

Unser Ansatz

Sustainista automatisiert CSRD für KMU

01

Daten inventarisieren — was haben Sie bereits?

Wir analysieren Ihre bestehenden Datenquellen: Stromrechnungen, Fuhrpark-Reports, Reisekostenabrechnungen, ERP-Daten. In 90% der Fälle sind die Rohdaten bereits vorhanden — nur nicht strukturiert.

02

Scope 1 bis 3 mit österreichischen Faktoren berechnen

Wir verwenden ausschließlich die offiziellen UBA-Emissionsfaktoren (Strom AT: 0,152 kg CO₂e/kWh, Erdgas: 2,58 kg CO₂e/m³). Kein US-Durchschnitt, kein EU-Mischfaktor — sondern exakte österreichische Werte.

03

ESRS-konformen Bericht automatisiert erstellen

KI extrahiert, klassifiziert und berechnet. Das Ergebnis ist ein prüffähiger ESRS-Bericht, bankentauglich und extern testierbar. Manueller Aufwand für Sie: minimal.

04

Laufend aktualisieren — kein einmaliges Projekt

CSRD ist keine Einmalanforderung, sondern Jahrespflicht. Wir richten Automatisierungen ein, die Daten aus Ihren Systemen kontinuierlich aggregieren — damit der nächste Bericht kein Projekt wird.

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