Digitaler
Produktpass
Die EU macht den Digitalen Produktpass verpflichtend. Sustainista hilft Unternehmen, Datenstruktur, Lieferkette und Umsetzung rechtzeitig und ohne unnötigen Aufwand zu meistern.
Peer-Reviewed Fachpublikation
„Datenbasierte Infrastruktur für zirkuläre Geschäftsmodelle“
Stefan Bauer, Kevin Lukas Kulle, Thomas Preindl, Bernhard Bergmair — erschienen in ATZ – Automobiltechnische Zeitschrift, Ausgabe 5/2026 (Springer Fachmedien).
Aus dem Forschungsprojekt PACE-DPP: Der Digitale Produktpass als Compliance-Werkzeug und Enabler datengestützter Geschäftsmodelle — mit Fokus auf verifizierbare Produkthaltbarkeit und die batteriewirtschaftliche Anwendung ab 2027.
Artikel bei Springer lesenWas ist der DPP?
Ein digitales Produktgedächtnis,
gesetzlich verankert.
Der Digitale Produktpass (DPP) ist ein strukturierter Datensatz, der Informationen über Material, Herkunft, Reparierbarkeit, CO₂-Fußabdruck und Entsorgung eines Produkts maschinenlesbar verfügbar macht, verknüpft über einen QR-Code oder Datamatrix.
Die EU führt den DPP im Rahmen der Ökodesign-Verordnung (ESPR) und der EU Battery Regulation schrittweise ein. Unternehmen, die jetzt die Datengrundlage aufbauen, ersparen sich teure Last-Minute-Umsetzungen.
30+
Produktkategorien bis 2030 betroffen
2027
Batterien: Pflicht ab 18. Feb.
Q1/25
Delegated Acts verabschiedet
Digitaler Produktpass
Industriekomponente XR-500
DPP-2026-AT-00841
QR-Code scannen
Vollständiger Pass für Käufer:innen & Behörden
Unser Vorgehen
Von der Analyse
zum fertigen Produktpass.
Ist-Analyse & Datenaudit
Wir erheben systematisch, welche Pflichtfelder nach ESPR und EU Battery Regulation 2023/1542 bereits vorhanden sind — Seriennummer, Hersteller, Materialzusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Kapazität, Recyclinganteil — und wo noch Datenlücken bestehen. Quellen: ERP, Lieferscheine, Produktdatenblätter, Lieferantenangaben.
Datenmodell & Struktur
Wir bauen ein EU-konformes Datenmodell, das alle vorgeschriebenen Felder strukturiert abbildet: Reparierbarkeit, Recyclingfähigkeit, Gefahrenstoffe, State of Health für Batterien sowie den CO₂-Fußabdruck pro kWh. Das Modell orientiert sich an den Delegated Acts, die Q1 2025 verabschiedet wurden.
Lieferkette einbinden
Wir entwickeln standardisierte Lieferantenfragebögen nach ESPR-Logik und automatisierte Datenabrufe. Importeure, die Drittstaaten-Produkte in die EU einführen, erhalten spezifische Vorlagen, da sie nach EU Battery Regulation dieselben Herstellerpflichten tragen.
QR-Code & Publikation
Das Ergebnis ist ein maschinenlesbarer Digitaler Produktpass mit QR-Code-Verlinkung auf produktspezifische Datenseiten — für Käufer:innen, Marktaufsichtsbehörden und Weiterverarbeiter. Ab 18. Februar 2027 Pflicht für alle Batterien auf dem EU-Markt; weitere Kategorien folgen bis 2030.
Für E-Autos & E-Bikes
Batteriepass-Check: Sind Ihre E-Fahrzeugdaten verkaufsfit?
Kostenloser Self-Check zum Batteriepass — Pflicht ab 18. Februar 2027 nach EU Battery Regulation 2023/1542.
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