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DPP-Datencheck - digitaler Produktpass mit QR-Code entlang des Produktlebenszyklus
Leitfaden · Selbstcheck

Der digitale Produktpass kommt. Sind Ihre Produktdaten bereit?

Saubere, strukturierte Produkt- und Materialdaten werden zur Voraussetzung für den Marktzugang – und zugleich zur Chance für Transparenz, Wiederverkauf und neue Services. Der kostenlose Selbstcheck zeigt Ihre Datenlücken über den gesamten Lebenszyklus.

ESPR in Kraft · DPP-Register 19.07.2026 · Batterien 18.02.2027
Betrifft Sie das?

Für Unternehmen, die physische Produkte herstellen, vertreiben oder beliefern

  • Sie stellen Produkte her oder beliefern Hersteller (Verpackung, Kunststoff, Holz/Möbel, Metall, Textil, Reifen, Matratzen, Elektronik, Batterien).
  • Kunden oder Regulierung verlangen Material-, Herkunfts- und Lebenszyklusdaten.
  • Produktdaten liegen in Datenblättern, PDFs und Excel verstreut.
  • Sie haben Produkte, aber keine DPP-Struktur (kein QR/Datenträger, nicht maschinenlesbar).
Verpackung & Kunststoff, PapierHolz & MöbelMetall, Stahl, KomponentenTextil, Matratzen, ReifenElektro/ElektronikBatterien & E-Mobilität
Warum genau jetzt?

Was mit dem DPP kommt

Die Ökodesign-Verordnung (ESPR) ist seit Juli 2024 in Kraft; sie ist der rechtliche Rahmen, der digitale Produktpass ein Instrument darin. Das zentrale EU-DPP-Register geht ab 19. Juli 2026 in Betrieb. Der Batteriepass ist der erste verpflichtende DPP (ab 18. Februar 2027), die Verpackungsverordnung (PPWR) gilt ab 12. August 2026. Konkrete Anforderungen je Produktgruppe entstehen gestaffelt über delegierte Rechtsakte. Wer früh strukturiert, ist vorbereitet, bevor es Pflicht wird – eine Roadmap schlägt Warten.

Wann kommt der Produktpass für Textilien?

Textilien und Bekleidung stehen im ESPR-Arbeitsplan 2025–2030 (angenommen am 16. April 2025) in der ersten Welle. Der delegierte Rechtsakt wird um 2027 erwartet; danach folgt eine Übergangsfrist von rund 18 Monaten, sodass die Pflicht voraussichtlich ab 2028/2029 greift. Die fachliche Vorarbeit der EU-Forschungsstelle (JRC) zu den Datenanforderungen läuft bereits. Da EU-Fristen sich um 6–12 Monate verschieben können, lohnt der frühe Datenaufbau unabhängig vom exakten Stichtag.

Welche Produktgruppen sind zuerst dran?

Der ESPR-Arbeitsplan nennt als erste produktspezifische Rechtsakte Eisen & Stahl (Annahme indikativ 2026) sowie Textilien und Reifen (2027), gefolgt von Möbeln (2028) und Matratzen (2029). Der Batteriepass läuft separat über die EU-Batterieverordnung und ist ab 18. Februar 2027 fest verankert. Die konkreten Datenfelder legt jeweils der delegierte Rechtsakt der Produktgruppe fest.

Was Sustainista für Sie tut

In drei Schritten vom verstreuten Datenblatt zum DPP-fähigen Produkt

Schritt 1

DPP-Datencheck

Kostenloser Selbstcheck über den gesamten Lebenszyklus – mit Phasen-Logik.

Schritt 2

Datenmodell & Lieferkette

Strukturiert, maschinenlesbar, mit gestuften Zugriffen (B2B/B2C).

Schritt 3

Pilot-DPP

QR-/Datenträger einführen und auf ganze Serien ausrollen.

Phasen-Logik

Nicht alles auf einmal – gestaffelt nach Relevanz

Der Check ordnet jedes Datenfeld einer Phase zu. So sehen Sie, was zuerst zählt.

~ bis 2027

Phase 1 · Minimal-DPP

Kernidentität und Basisdaten: Produktions- und Materialangaben, eindeutige Produkt-ID, Verpackung, Kreislaufstrategie.

~ bis 2030

Phase 2 · erweitert

Produktmerkmale, Bewertungen, Distribution, Nutzung und erste End-of-Life-Daten.

~ bis 2033

Phase 3 · vollständig

Tiefe Prozess-, Distributions- und Recyclingdaten über den kompletten Lebenszyklus.

Orientierung

Ihr DPP-Reifegrad in vier Stufen

Der Check verortet Ihren Betrieb auf einer von vier Stufen – und nennt den nächsten sinnvollen Schritt.

Stufe 1

Keine Struktur

Daten müssen je Anfrage erst erhoben werden; keine konsistente Basis.

Stufe 2

Vorhanden, unstrukturiert

Daten existieren in Datenblättern, PDFs, Excel – verstreut.

Stufe 3

Strukturiert

Produktdaten konsistent, teils maschinenlesbar; Lieferantenprozess steht.

Stufe 4

DPP-fähig

Strukturiert, maschinenlesbar, mit Datenträger (QR/RFID) und gestuftem Zugriff.

bis 80 %

Förderung möglich

Viele Nachhaltigkeits-, Daten- und Digitalisierungsprojekte sind förderfähig – je nach Programm und Bundesland bis zu 80 % der Beratungskosten. Ihre Förderfähigkeit prüfen wir direkt im kostenlosen ErstCheck mit. Förderhöhe abhängig von Programm, Bundesland und Vorhaben.

Ihr nächster Schritt

Wie geht es weiter?

Tragen Sie Ihre roten und orangen Felder zusammen – das ist Ihre Datenanforderungsliste. Im kostenlosen 30-Minuten-Datencheck-Gespräch sehen wir uns Ihr Ergebnis gemeinsam an und zeigen, wie sich Datenerfassung, Lieferantenprozess und ein Pilot-DPP umsetzen lassen. Den FörderCheck machen wir direkt mit.

Selbstcheck (Excel)

.xlsx · in Excel oder LibreOffice ausfüllbar

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