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Digitaler Produktpass · Call for Projects

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Sustainista ✦ Call for Projects

Der Produktpass kommt.
Der Einstieg muss nicht groß sein.

Was der Digitale Produktpass ist, wie er aufgebaut ist, was er einbringt, welche Kreislaufgeschäfte er überhaupt erst möglich macht, und wie ein Wiener Betrieb mit 1.000 Euro Eigenanteil damit anfängt. Kofinanziert über ÖkoBusiness Wien.

  • Digitaler Produktpass
  • ESPR 2024/1781
  • Batterieverordnung 2027
  • Kreislaufgeschäftsmodelle
  • Acht Pilotplätze
8
Pilotplätze für Wiener Betriebe
1.000 €
Eigenanteil, Rest kofinanziert
1 bis 3
Produkte je Betrieb im Piloten

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Wer das anbietet

Wir bauen Produktpässe, wir reden nicht darüber.

Sustainista GmbH, Wien

Sustainista GmbH, Wien. Sustainability as a Service: ESG-Analyse, Product Carbon Footprint und Digitaler Produktpass. Die Passtechnik ist keine Zukaufware, sondern eigene Entwicklung, die heute für einen Batteriepass im Betrieb läuft.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Stefan Bauer, Geschäftsführer und Co-Founder. Lehrauftrag für Innovationsmanagement an der FH Wien der WKW. Schreibt die Systeme selbst, die er verkauft, und kennt deshalb die Stellen, an denen ein Passprojekt üblicherweise stehenbleibt.

  1. 01

    Regulatorik ausgewertet, nicht zitiert

    Der Anforderungskatalog zum Batteriepass liegt zeilenweise vor, gegen die konsolidierten EUR-Lex-Fassungen geprüft und zweisprachig veröffentlicht.

  2. 02

    Partner im Forschungsprojekt PACE-DPP

    Koordiniert von Virtual Vehicle, gefördert von BMK, FFG, BMWK und DLR-PT. Im selben Partnerkreis: SIEMENS AG Österreich, Infineon, TU Wien, TU Berlin, Silicon Austria Labs, Papierholz Austria und weitere.

  3. 03

    Veröffentlicht, nicht nur behauptet

    Ko-Autorenschaft an „Datenbasierte Infrastruktur für zirkuläre Geschäftsmodelle“, ATZ 5/2026, Springer.

522
Anforderungen im Katalog, Batteriepass
154
Datenfelder, die daraus entstehen
8
Fähigkeiten, auf die sich alles verdichtet
15
Jahre Fortführung, technisch vorbereitet

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Was ist das

Ein Datensatz, der am Produkt hängt und es überlebt.

Der Digitale Produktpass ist kein PDF und keine weitere Website. Er ist ein adressierbarer Datensatz je Produkt, den ein Mensch am Handy und eine Maschine über eine Schnittstelle liest, versioniert und prüfbar über die gesamte Lebensdauer.

Träger

Code am Produkt

QR-Code, Typenschild oder Lasergravur. Die Adresse dahinter folgt dem GS1 Digital Link, damit derselbe Code Handel, Werkstatt und Behörde bedient.

Inhalt

Identität und Wahrheit

Hersteller, Modell, Charge, Materialzusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Reparierbarkeit, Ersatzteile, Schadstoffe, Konformitätsnachweise.

Sichten

Nicht alles für alle

Öffentlich sieht der Konsument. Werkstatt, Verwerter, Prüfstelle und Marktüberwachung sehen mehr, jeweils nach Rolle getrennt.

Zeit

Jede Änderung bleibt

Jede Fassung wird als eigene Version festgeschrieben und mit der vorigen verkettet. Nachträglich stillschweigend korrigieren geht nicht.

Der Unterschied zum Datenblatt

Ein Datenblatt behauptet etwas zum Zeitpunkt des Drucks. Ein Pass trägt seine Herkunft mit: welcher Wert wann von wem bestätigt wurde, welche Version davor galt, und ob die Kette bis heute unverändert ist. Genau das macht ihn für Recycler, Prüfer und Käufer brauchbar.

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Architektur

Vier Ebenen Regelwerk, acht Fähigkeiten, sechs Bausteine.

Der Pass sieht von außen aus wie ein QR-Code. Darunter liegen vier Ebenen Regelwerk, die sich auf acht Fähigkeiten verdichten, und genau sechs technische Bausteine, die ein Betrieb braucht. Diese Aufteilung ist unsere Arbeitsgliederung aus der Auswertung von 522 Anforderungen, kein Begriff der Rechtstexte.

Regelungsarchitektur

  1. Ebene 1

    Verordnungen

    Batterieverordnung (EU) 2023/1542 und Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1781. Sie sagen, dass es einen Pass gibt und wer Zugriff bekommt.

  2. Ebene 2

    Durchführungs- und delegiertes Recht

    Legt je Produktgruppe fest, welche Felder Pflicht sind und ab wann. Der Rechtsakt zu den Zugriffsrechten nach Art. 77 Abs. 9 fehlt noch.

  3. Ebene 3

    Systemnormen

    CEN und CENELEC unter Mandat M/604 sowie DIN DKE SPEC 99100. Sie liefern Kennung, Schnittstellen, Zugriff und Sicherheit, nicht die Inhalte.

  4. Ebene 4

    Methodik

    JRC-Methodik für Fußabdruck und Berechnung. Sie entscheidet, ob eine Zahl im Pass vergleichbar ist oder nur plausibel aussieht.

522 Anforderungen, acht Fähigkeiten

  • Datenmodell und Datenpunkte
  • Nachhaltigkeits- und Leistungsdaten
  • Kennung und Datenträger
  • Zugriffsrechte und Rollen
  • Interoperabilität und Schnittstellen
  • Sicherheit, Integrität und Datenschutz
  • Register, Behörden und Zoll
  • Lebenszyklus, Ereignisse und Aufbewahrung

Sechs Bausteine im Betrieb

  1. 01

    Kennung

    GCP, GTIN, GLN und eine eindeutige Kennung je Exemplar. Gehört Ihrer Firma, nicht dem Dienstleister.

  2. 02

    Datenträger

    QR oder Data Matrix mit Digital-Link-Adresse, dazu Druckvorgaben und ein Prüflauf am fertigen Produkt.

  3. 03

    Datensatz

    Felder nach Katalog, je Wert Quelle, Zeitpunkt und Bestätigung. Modellwerte vererben auf Exemplare und Chargen.

  4. 04

    Versionierung

    Jede Fassung wird festgeschrieben und mit der vorigen verkettet. Ändern erzeugt eine neue Version, kein Überschreiben.

  5. 05

    Signatur

    Die ausstellende Stelle signiert die Version. Der Hash zeigt Unverändertheit, die Signatur zeigt Herkunft.

  6. 06

    Zugriff

    Öffentlich, angemeldet, Prüfstelle, Behörde. Dieselbe Adresse, vier verschiedene Antworten.

Warum diese Reihenfolge

Kennung und Adresse müssen stehen, bevor das erste Etikett gedruckt wird. Ein gedruckter Code auf einer fremden Domain bindet Sie an einen Anbieter, und zwar für die gesamte Lebensdauer des Produkts.

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Woher die Pflicht kommt

Ein Rahmen, viele Termine, eine harte Frist.

Rahmen

ESPR (EU) 2024/1781

Die Ökodesign-Verordnung führt den Produktpass als Instrument ein. Sie gilt bereits, nennt aber noch keine Felder.

Konkretisierung

Delegierte Rechtsakte

Je Produktgruppe legt ein eigener Rechtsakt fest, welche Daten Pflicht sind und ab wann. Hier entscheidet sich Ihr Termin.

Erste harte Frist

Batterieverordnung (EU) 2023/1542

Batteriepass ab 18. Februar 2027 für Antriebs-, Industrie- und LV-Batterien. Wer heute baut, baut in diese Frist hinein.

Technik

Normen und Datenträger

CEN, CENELEC und ISO liefern die Formate, GS1 die Kennungen und die Adresse hinter dem Code.

Wen es zuerst trifft

Batterien, danach die Produktgruppen aus dem Arbeitsplan: Textilien, Elektronik, Möbel, Reifen, Stahl und weitere. Verpackung läuft parallel über die PPWR.

Wen es früher trifft als das Gesetz

Ihre Großkunden. Wer in eine Lieferkette liefert, bekommt die Datenabfrage ein bis zwei Jahre vor der eigenen Pflicht auf den Tisch.

Was Verzug bedeutet

Ohne gültigen Pass darf ein betroffenes Produkt in der EU nicht in Verkehr gebracht werden. Das ist keine Strafzahlung, das ist ein gesperrter Markt.

Rechtsstand: konsolidierte Fassungen auf EUR-Lex, geprüft am 13.08.2026. Fristen je Produktgruppe folgen den delegierten Rechtsakten und werden fortgeschrieben.

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Was bringt es

Drei Gründe, und nur einer davon ist die Pflicht.

  1. 01

    Marktzugang sichern

    Die Pflicht ist die Eintrittskarte, kein Gewinn. Sie erledigt sich einmal sauber oder dauerhaft teuer. Wer sie im letzten Quartal vor der Frist erledigt, zahlt Eilzuschläge auf Daten, die er ein Jahr früher fast gratis bekommen hätte.

  2. 02

    In der Lieferkette lieferfähig bleiben

    Einkauf und Nachhaltigkeitsabteilungen großer Kunden fragen Materialanteile, CO₂ je Stück und Reparierbarkeit heute schon ab. Wer die Antwort strukturiert hat, gewinnt Ausschreibungen, in denen andere noch Excel-Dateien sammeln.

  3. 03

    Kreislaufgeschäft überhaupt erst möglich machen

    Reparatur, Aufbereitung, Wiederverkauf, Miete und Rücknahme scheitern selten am Willen und fast immer an fehlenden Produktdaten. Der Pass ist die Datenbasis, auf der diese Modelle rechenbar werden.

Die Rechnung, die den Unterschied macht

Der Pflichtteil kostet Geld. Der Kreislaufteil bringt welches. Es sind dieselben Daten. Wer nur die Pflicht baut, bezahlt die Erhebung einmal, verkauft nichts damit und baut den Rest zwei Jahre später ein zweites Mal.

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Wie schwer, wie leicht

Die Regulatorik ist groß. Der erste Pass ist klein.

Der Schreck kommt von der Zahl der Anforderungen. Die Arbeit entsteht woanders: bei den wenigen Werten, die im Betrieb noch niemand aufgeschrieben hat.

522
Anforderungen im Katalog, bevor jemand sortiert hat
154
Felder bleiben übrig, wenn man sortiert
115
Werte belegt im Pilotlauf für ein Fahrzeugmodell
19
Lücken blieben Platzhalter, alle beim Lieferanten

Stufe A

Bestandsaufnahme

Ein Fragebogen und ein Termin. Wir schauen in Datenblätter, ERP-Exporte, Prüfberichte und Lieferantenunterlagen und markieren, was davon bereits ein Pflichtfeld füllt.

Stufe B

Abgleich gegen den Katalog

Ihre Feldnamen werden auf die Katalogschlüssel abgebildet. Ergebnis ist eine Liste: vorhanden, herleitbar, fehlt. Die dritte Spalte ist Ihr eigentliches Projekt.

Stufe C

Pass in Betrieb

Kennung setzen, Pass anlegen, Version festschreiben, Code erzeugen und prüfen, ob das gedruckte Symbol tatsächlich zum Pass führt.

Die ehrliche Antwort auf die Frage nach der Dauer

Der technische Teil ist Tage. Der Datenteil ist Wochen und hängt daran, wie schnell Ihre Lieferanten antworten. Das ist der Grund, warum ein Pilot mit ein bis drei Produkten anfängt und nicht mit dem ganzen Sortiment.

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Was Ihnen niemand abnimmt

Vier Dinge bleiben bei Ihnen. Der Rest liegt bei uns.

01 Werte

Kein Wert entsteht bei uns

Was fehlt, fehlt in Ihrem Haus oder beim Lieferanten. Wir bauen den Sammelweg, füllen können ihn nur Sie. Lieferanten bekommen einen Link mit genau ihren Feldern, nicht mit dem ganzen Katalog.

02 Freigabe

Eine benannte Person

Ein Wert geht erst als bestätigt in den Pass, wenn ihn jemand bei Ihnen bestätigt hat. Diese Rolle muss besetzt sein, sonst steht das Projekt still.

03 Kennungen

GS1 gehört Ihnen

GCP, GTIN und GLN laufen auf Ihre Firma. Wir richten sie ein und prüfen die Prüfziffern, Ausgabestelle sein können und dürfen wir nicht.

04 Druck

Das Symbol am Produkt

Wir liefern Druckdaten und Vorgaben. Ob der Code auf Ihrem Typenschild lesbar herauskommt, sieht nur, wer das Produkt in der Hand hält.

„Verifiziert“ heißt heute in fast jedem Passprodukt am Markt: jemand beim Hersteller hat es behauptet. Eine unabhängige Prüfstelle kann das bisher nirgends gegenzeichnen. Wir sagen das dazu, statt es als Siegel zu verkaufen.
Aus unserer eigenen Leistungsabgrenzung, Stand September 2026

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Kreislaufwirtschaft

Acht Geschäftsmodelle, die ohne Produktdaten nicht funktionieren.

ModellWas der Pass dafür liefertWer dafür zahlt
Reparatur statt ErsatzErsatzteilnummern, Bezugsadresse, Zerlegereihenfolge, Werkzeuge, SicherheitshinweiseKunde und Werkstatt
Aufbereitung und ZweitlebenZustandshistorie, Restkapazität, Betriebsstunden, Prüfprotokolle je ExemplarAufbereiter
Wiederverkauf mit NachweisLückenlose Besitzer-, Wartungs- und Reparaturkette statt VerkäuferbehauptungZweitkäufer
Produkt als DienstleistungBestandsregister mit Zustand je Exemplar, Grundlage für Miete, Leasing und Pay-per-UseBetreiber
Rücknahme und VerwertungMaterialliste, Schadstoffe, Trennstellen, Demontagezeit als kalkulierbarer WertVerwerter
Rezyklat belegenRezyklatanteil je Charge mit Quelle statt Selbstauskunft, Nachweis für QuotenHersteller
Garantie und HaftungGemessene Ausgangswerte bei Inbetriebnahme, damit die Beweislast nicht bei Ihnen liegtHersteller und Betreiber
Restwert und FinanzierungPrüfbarer Zustand am Ende der Nutzung, Grundlage für Leasingrestwert und VersicherungLeasinggeber, Versicherer

Warum das ohne Pass scheitert

Ein Aufbereiter kauft keine Charge, deren Zustand er nicht kennt. Ein Verwerter zerlegt nicht von Hand, was er nicht identifizieren kann. Jedes dieser Modelle ist ein Datenproblem, kein Willensproblem, und genau dieses Datenproblem löst der Pass.

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Zwei Beispiele

Derselbe Pass, zwei völlig verschiedene Fragen.

Beide Unternehmen sind Partner im Forschungsprojekt PACE-DPP, in dem auch Sustainista mitarbeitet. Die folgenden Beispiele zeigen, wie unterschiedlich die Passfrage je nach Produkt ausfällt. Sie beschreiben die Aufgabenstellung, nicht die Systeme oder Planungen dieser Unternehmen.

Rohstoff und Vorprodukt

Papierholz Austria

Woher kommt das Material, und wie folgt es der Charge?

  • Der Pass beginnt nicht beim fertigen Produkt, sondern beim Rohstoff. Herkunft, Holzart, Feuchte und Chargenzuordnung entscheiden später über jede Aussage im Pass des Endprodukts.
  • Der eigene Kunde fragt die Daten ab, lange bevor eine eigene Passpflicht greift. Wer liefert, liefert Daten mit.
  • Chargen statt Seriennummern: Modellwerte vererben, die Charge trägt die Abweichung. Das Datenmodell muss das von Anfang an können.

Für Vorprodukte ist der Pass vor allem ein Lieferkettenthema und kein Konsumentenprodukt.

Industrieprodukt und Anlage

Siemens

Wie hängen tausende Komponenten in einem Pass zusammen?

  • Eine Anlage besteht aus Baugruppen, die selbst Pässe haben. Der Systempass verweist auf Komponentenpässe, statt alles in einen Datensatz zu kopieren.
  • Der Wert liegt im Betrieb: Ersatzteil finden, Wartung belegen, Umbauten dokumentieren, Zustand bei Übergabe nachweisen.
  • Lebensdauer über Jahrzehnte. Die Frage, wer den Pass in fünfzehn Jahren betreibt, ist hier kein Nebensatz, sondern Vertragsgegenstand.

Für Investitionsgüter ist der Pass vor allem ein Betriebs- und Nachweisthema über die gesamte Nutzungsdauer.

Was ein KMU daraus mitnimmt

Zwischen Rohstoff und Großanlage liegt Ihr Produkt. Die Technik ist dieselbe, die Menge der Felder nicht. Deshalb beginnt jeder Pilot mit der Frage, welche Art Produkt Sie verkaufen, und nicht mit einer Softwaredemo.

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Das Ökosystem

Um den Pass herum entsteht eine Arbeitsteilung, die es heute nicht gibt.

  1. 01

    Daten hinein

    Lieferantenportale, ERP- und PLM-Konnektoren, Chargenbrücke aus der Fertigung, gepflegte Zuordnung von Firmenfeldern auf Katalogschlüssel. Hier sitzt der Engpass und deshalb auch das meiste Geld.

  2. 02

    Pass betreiben

    Ausstellen, erneuern, Fristen überwachen, Kennungen einrichten, Datenträger erzeugen. Für die meisten Betriebe ist das eine Dienstleistung und keine eigene Abteilung.

  3. 03

    Vertrauen und Nachweis

    Prüfstellen mit eigener Rolle im System, Signatur der ausstellenden Stelle, Nachweisdossier je Pass mit Quelle und Zeitpunkt je Wert, Vorprüfung vor der Veröffentlichung.

  4. 04

    Lebenszyklus

    Zustandsfortschreibung aus dem Betrieb, Übergabe zwischen Hersteller, Händler, Betreiber und Aufbereiter, eigene Ansicht für Werkstatt und Verwerter.

  5. 05

    Markt statt Einzelkunden

    Integratoren und Systemhäuser auf einer offenen Schnittstelle, Feldsätze je Branche, und eine Qualifizierung für die Rolle, die jeder Betrieb künftig intern besetzen muss.

  • Hersteller
  • Lieferant
  • Handel
  • Werkstatt
  • Aufbereiter
  • Verwerter
  • Prüfstelle
  • Marktüberwachung
  • Finanzierer

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Unsere Rolle darin

Wir führen das Passbüro. Die Grenze ziehen wir vorher, nicht im Streitfall.

Wir

Betrieb des Passes

  • Bestand überwachen: Entwürfe, gültige Pässe, fehlende Pflichtfelder, veraltete Werte
  • Ausstellen und neu ausstellen, jede Version verkettet und festgeschrieben
  • Fristen melden, bevor ein Wert veraltet
  • Verlinkte Dokumente und gedruckte Codes regelmäßig nachprüfen
  • Kennungen einrichten, Prüfziffern rechnen

Abgerechnet wird je aktivem Pass und Jahr, nicht nach Stunden.

Sie

Werte und Freigabe

  • Die Werte liefern, aus Ihrem Haus und von Ihren Lieferanten
  • Freigeben durch eine benannte Person
  • GS1-Kennungen auf Ihre Firma halten
  • Druckqualität am Produkt verantworten

Ein Passprojekt ohne benannte Person im Betrieb bleibt stehen.

Bestandsgarantie

Fünfzehn Jahre danach

  • Vollexport Ihres gesamten Bestands auf Knopfdruck, mit Katalog und Schlüsseln
  • Jede Version mit Hash und Vorgängerhash, offline nachrechenbar ohne uns
  • Unvollständige Sicherung wird gar nicht erst ausgeliefert
  • Eigene Domain für Ihre Codes, bevor das erste Etikett gedruckt wird

Ein Pass, der nur läuft, solange der Anbieter läuft, ist kein Pass.

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Zum Weiterlesen

Wir schreiben mit, seit der Pass noch eine Ankündigung war.

Was sich regulatorisch bewegt, steht bei uns im Magazin, laufend und mit Datum. Wer den Piloten erwägt, findet hier den Stand vor dem Erstgespräch.

Fachbeitrag

Datenbasierte Infrastruktur für zirkuläre Geschäftsmodelle

Fachbeitrag in der ATZ 5/2026 (Springer) aus dem Projekt PACE-DPP, mit Sustainista als Ko-Autor.

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Call for Projects ✦ Wien

Acht Betriebe. Ein echter Pass je Betrieb. 1.000 Euro Eigenanteil.

Wir suchen acht Wiener Unternehmen, die den Produktpass nicht als Präsentation wollen, sondern als laufendes Produkt. Der Pilot ist über ÖkoBusiness Wien kofinanziert, für Sie bleibt ein Eigenanteil von 1.000 Euro.

  1. Schritt 1

    Bewerbung

    Eine Seite: Betrieb, ein bis drei Produkte, warum diese. Wir antworten binnen einer Woche mit Zusage oder Absage.

  2. Schritt 2

    Datenaufnahme

    Ein Termin bei Ihnen. Danach wissen Sie, welche Pflichtfelder Sie bereits haben und welche fehlen.

  3. Schritt 3

    Pass bauen

    Kennung, Felder, Version, Code. Am Ende hängt an Ihrem Produkt ein Code, der zu einem echten Pass führt.

  4. Schritt 4

    Entscheidung

    Sie bekommen Aufwand und Kosten für den Vollausbau auf Ihr Sortiment, belegt aus dem eigenen Piloten.

Wer passt

Betriebsstandort in Wien. Produktion, Handel oder Inverkehrbringer. Besonders sinnvoll für Elektronik, Textil, Möbel, Verpackung und alles mit Batterie. Eine Person im Haus, die Werte freigeben darf.

Was Sie mitnehmen

Ein bis drei auslesbare Pässe, das Nachweisdossier je Wert, die Lückenliste für Ihre Lieferanten und eine belastbare Zahl für die Frage, was der Vollausbau kostet.

Teilnahme setzt den Betriebsstandort in Wien und die Förderzusage im Rahmen von ÖkoBusiness Wien voraus. Umfang und Eigenanteil gelten je teilnehmendem Betrieb für ein bis drei Produkte.

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Nächster Schritt

Schicken Sie uns ein Produkt, nicht ein Konzept.

Nennen Sie uns ein Produkt aus Ihrem Sortiment und die Unterlagen, die Sie ohnehin haben. Innerhalb einer Woche sagen wir Ihnen, wie weit Sie vom ersten Pass entfernt sind. Das kostet nichts und ist keine Präsentation, sondern eine Liste.

Dr. Stefan Bauer

Geschäftsführer und Co-Founder, Sustainista GmbH

stefan.bauer@sustainista.net

Sustainista GmbH

Wien, Österreich

sustainista.net
  • Call for Projects 2026/27
  • Acht Plätze
  • 1.000 Euro Eigenanteil
  • Kofinanziert über ÖkoBusiness Wien